• Events

    Wintervögel zählen in Würzburg

    Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern hat wie in jedem Jahr zu der Zählung der Wintervögel im Freistaat aufgerufen, diesmal in der Zeit vom 8. bis 10. Januar 2016. Und diesmal war ich bei dem netten Citizen-Science-Projekt in Würzburg auch mit dabei. Kaffee in den Thermobecher gefüllt, noch eine Jogginghose über die Jeans gezogen und den Foto klar gemacht — und ab auf den Balkon, Vögel zählen. Gezählt wird je die maximale Zahl einer Vogelart, die innerhalb einer Stunde zu sehen ist. Und es handelt sich nicht um einen Wettbewerb, wer die meisten Vögel beobachtet hat. Auch wenige — oder gar keine — Vogelsichtungen sind interessant. Um eine möglichst gute…

  • Intern

    Hosen runter!

    Ich kam mal auf die Idee, die Würzblog-Statistik für das vergangene Jahr anzuschauen. Die Jahre zuvor hatte ich nie eine Möglichkeit, eine solide Jahresstatisik für das Blog zu erstellen. Mit Piwik jetzt aber schon. Kein Schwanzvergleich, sondern einfach nur Zahlen -- Wie sah es also aus 2011? Nicht so dolle!

  • Zeuch

    4040 macht der Letzte das Licht aus

    Im Bistum Würzburg. Als rein rechnerisch. So ungefähr. Denn in der Diözese Würzburg sind in diesem Jahr 5.484 aus der katholischen Kirche ausgetreten — ein neuer, trauriger Rekord. Die Missbrauchsfälle in der Kirche haben wohl die Austrittszahlen um die Hälfte steigen lassen. Und wenn man als Zahlenspielerei die prozentuale Austrittsrate von 0.6% mal hochrechnet, wird circa im Jahr 4040 kein Katholik mehr im Bistum Würzburg sein, im Moment sind es so um die 820.000. Gut, was wären noch 2030 Jahre, aber “schon” in 315 Jahren wird die Zahl schon nicht mehr sechsstellig sein, 343 Jahre darauf wird es schon vierstellig. Und schon in 100 Jahren — in kirchliche Zeiträumen ist…

  • Kultur,  Politik

    Das Ziel: Erfolglos und gefördert

    Aha. Wieder was gelernt. Ist eine Veranstaltung, die von der Stadt Würzburg gefördert wird, zu erfolgreich, dann muss man die Fördergelder rückwirkend zurückzahlen. So geschehen mit Christian Ritters Poetry-Slam, der für Highlander-Slam und Frankenslam im Mai und Juni 2010 in der Posthalle die Fördergelder wegen Erfolgs anscheindend zurückzahlen musste. Komisches System. Das ist doch dann keine Förderung, sondern ein Darlehen, dass ab einem gewissen Umsatz zurückgezahlt werden muss. Eine Förderung sollte doch gerade den Erfolgsfall herbeiführen und -sehnen. Sonst sollten Veranstalter lieber ein bisschen weniger Werbung machen und gute Ideen entwickeln, nicht dass man am Ende noch die Förderung verliert.

  • Intern

    Ein Vierteljahr Kachingle und Flattr im Würzblog

    Nachdem das Micropayment-System Flattr in die Open-Beta-Phase eingetreten ist — nun kann es also jeder nutzen —, wird es vielleicht mal Zeit zu Berichten, was sich in den letzten drei Monaten hier im Würzblog in Sachen Micropayment getan hat. So sehen die Einnahmen der letzten drei Monate aus, wobei zu beachten ist, dass Kachingle seit dem 6. Mai 2010 im Einsatz ist, Flattr erst seit dem 17. Mai 2010. Monat Kachingle-Einnahmen Flattr-Einnahmen* Summe Mai 1,26 € 2,57 € 5,83 € Juni 1,00 € 4,44 € 5,44 € Juli 0,68 € 6,43 € 7,31 € *Von den Flattr-Einnahmen gehen 2 € jeden Monat wieder ab, damit ich selbst Beiträge flattern kann.…

  • Intern,  Wirtschaft

    Kachingle, Kachangl, Kachumm

    Das Thema “Geld verdienen mit Blogs” ist für das Würzblog eigentlich ziemlich durch. Als regionales Placeblog wird es vermutlich nie die Leserzahlen haben, um wirklich ernsthaft genügend Einnahmen zu generieren. Aber das macht auch nichts. Aber doch wäre es manchmal schön, in irgendeiner Form eine Würdigung für die Zeit, die man in das Blog (und Radio und Podcast und Wiki und Twitter und Status und … 😉 ) steckt. Ob das ein Händeschütteln, Freikarten, ein Sack Kartoffeln oder eben Geld ist, ist erst mal zweitrangig. Geld ist natürlich universeller einsetzbar als ein Sack Kartoffeln. In den letzten Monaten sind zwei heiß diskutierte Modelle online gegangen, die versuchen, diese finanzielle Würdigung…

  • Wirtschaft

    Erstaunliche Zahlen

    Würzburg ist eine Touristenstadt, die laut Mainpost-Überschrift von Besuchern “überflutet” wird. Das ergab eine deutschlandweite Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr. Und das kam laut dem Mainpost-Artikel unter anderem heraus: Nach den Berechnungen von dwif besuchen zwölf Millionen Menschen pro Jahr die Stadt, ohne zu übernachten. Das Wort Tagesausflug wird von Tourismusexperten sehr genau über die Ausnahmen definiert. Das sind nicht die Leute aus dem Landkreis, die nach Würzburg fahren, um sich Lebensmittel zu kaufen oder zum Arzt zu gehen. Diese Zahl ist äußerst erstaunlich. Heruntergerechnet heißt das, es kommen täglich 12 000 Touristen nach Würzburg, die nach ihrem Aufenthalt in der Stadt am Abend wieder wegfahren. Stimmt, diese…