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Zündfunk Ulla & Fusion Zaubi

Bevor ich nach einer mehr als arbeitsreichen Woche gleich nach Köln verschwinde, möchte ich allen, die am Wochenende in Würzburg bleiben, zwei Veranstaltungen ans Herz legen.

Da wäre zum einen da die Zündfunk-Sendung “Stadtwerke”, die heute live von Ulla Eisbrecher, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Arte Noah, gesendet wird. Da wird ein wenig über Hochwasser, Musik, Programmkino, Basketball, Theater und Afrika geplaudert, anschließend gibt es Musik von Dinosaur Bubbles und Life Of An Owl und danach Zündfunkparty mit den Hanni und Nannis der Plattenteller, Björnstar und Achim 60 Bogdahn. Das wird ein laaanger Abend auf dem Schiff hinter dem Kulturspeicher.

Was noch sehr interessant klingt, ist die Fusion4 im Zauberberg. Da legen DJs auf — Disco also — und währenddessen machen dort Künstler … Kunst. Oder was auch immer. Es wird performed und gemalt, während die Masse tanz und feiert. Oder umgekehrt. Klingt zumindest in der Theorie recht witzig, schade dass ich die Praxis heute nicht erleben kann.

Ich wünsche euch einen schönen Samstagabend in Würzburg — wo auch immer –, ich werde einen eben solchen in Köln haben! 🙂

Hoffest im Cairo mit Crumbs, Kaktussen, Bratze, Ira Atari & Rampue und I Heart Sharks. Uff!

Verdammte Hacke, die Zeit vergeht viel zu schnell. Nur noch 10 Tage, dann beginnt das Hoffest im Cairo — und ich habe noch immer keine Karten für die Crumbs & Kaktussen am 30. April 2010 besorgt. Ich habe leider schon die Show im Neunerplatz verpasst, da will ich mir den traditionellen Cairo-Hoffest-Auftritt mit den Kaktussen auf keinen Fall entgehen lassen.

Wer immer noch keinen Schimmer hat, von dem ich Rede: Die Crumbs sind ein Improtheater-Duo aus Kanada — hervorragende Schauspieler und vor allem wahnsinnig witzig! Empfehlenswert auch für Impro-Neulinge und Kaum-Englisch-Versteher.

Wo ich danach in den Mai tanze, das werde ich noch sehen. Vorschläge?

Musikalisch geht es auch am nächsten Tag gut weiter. Am 1. Mai spielen Bratze, Ira Atari & Rampue und I Heart Sharks mit anschließender Zündfunk-Party im Pleicher Hof.

Auf schönes Wetter und wenig Ascheregen ist zu hoffen, denn dann ist es im Innenhof vom Cairo wirklich schön. Für schlechtes Wetter gibt es Notfallpläne, lest sie euch auf den entsprechenden Seiten vom Cairo schon mal genau durch. Denn das ist wie mit dem Regenschirm — nimmt man einen mit, dann regnet es nicht.

Karten im Vorverkauf gibt es im Jugendkulturhaus Cairo oder im H2O in der Karmelitenstraße, für die Konzerte gibt es online Karten über KommKüssen auf Amiando.

Wir sehen uns beim Hoffest! 🙂

Göger, Gay und großteils gute Musik

Der Freitagabend Samstagabend war ein langer Abend, großteils aber auch ein guter Abend. Die Livesendung des Zündfunks aus dem Cairo machte wirklich Spaß, Highlights waren die akustische Stadtführung von Björn — der damit auch den Zugereisten die Bedeutung des Wortes “Göger” klar machte — und das Interview mit Tor-des-Monats-Schützen Bastian Götzfried vom WFV, der sehr sympathisch und witzig war. Traurige Themen wie die Schließung des Immerhin und des Corso konnten die gute Stimmung nicht vermiesen. Leider, leider, leider gibt es die Sendung scheinbar nicht online zum Nachhören, wer also nicht an dem Volksempfänger zu der Uhrzeit saß, dem ist dauerhaft etwas entgangen.

Die Konzerte im Anschluss waren gemischt. The Wind-Up Robots Killed My Cat kannte ich vom Namen her mal gar nicht, sie machten aber gute Instrumentalstücke, die im Zusammenhang mit den im Hintergrund gezeigten Videos sehr gut rüberkamen — einfach mal das Video anschauen.

[myspace]http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=63593803[/myspace]
Via Bjoernstar.

Leonard Las Vegas — nicht L. L. Vegas, wie aus Platzgründen angekündigt — fand ich nicht so prickelnd. Die Musik klang für mich wie ein Aufguss vom Aufguss und ein mir viel zu zappeliger Frontmann bescherten mir ausgedehnte Raucherpausen während ihres Auftritts. Brauch ich zumindest nicht nochmal. Wettgemacht wurde diese musikalische Schlappe in meinen Ohren wieder von Gold Minor, der Würzburger All-Star-Band, denen man den Spaß am Spielen anmerkte. Sie haben auch kein musikalisches Neuland betreten, aber musizierten mit Herz und Hand, auch wenn man vom Gesang immer ein wenig Electric Club im Ohr hatte. Könnte am Sänger gelegen haben. 😉

Nach einem Abstecher aus reiner Neugier zur Gay-Party im Dean & David im Petrinihaus (Naja, auch das brauche ich dort nicht mehr, was auch am schlechtesten Cuba Libre aller Zeiten lag) ging es zum Abzappeln in den Keller des Pleicherhofs, wo Achim und Björnstar zur Zündfunk-Party auflegten. War gut, bloß war dann doch mal rechtschaffen müde.

Alles in Allem: Ein wirklich guter Abend! 🙂

Zündfunk und Freakshow

In der Franz-Oberthür-Schule ist das Freakshow-Festival schon am toben, im Cairo wird noch für den Zündfunk-Abend aufgebaut.

Nochmal für alle, die die letzten Wochen mit dem Kopf untern einem Stein verbracht haben: Heute Abend wird im Cairo ab 19.00 Uhr eine Sendung von Zündfunk aufgenommen und live ausgetrahlt (Bayern 2, 90,0 MHz). Gäaste sind Tor-des-Monats-Treter Bastian Götzfried, Traubentreter Ludwig Knoll, Last-Programmkino-in-der-Region-Betreiber-ab-2010 Hannes Tietze. Ein bisschen Herr Pfeffer-Pushen darf im Cairo natürlich nicht fehlen, Missmanou wird auch Gast sein.
Nach der Sendung um 20.00 Uhr wird es Konzerte von Gold Minor, L.L. Vegas und The Wind Up Robots geben. So ab 23.00 steigt die Zündfunk-Party, die allerdings im Pleicherhof.

Beim Freakshow-Festival, die Feiertage für alle Progrock-Fans, ist das heutige Highlight Gentle Giant, besser gesagt der Rest davon, der unter dem Namen Three Friends — benannt nach einem Gentle-Giant-Album — auftritt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=8_37q0xjUjs[/youtube]

Morgen finden ab Mittag noch Konzerte in der Franz-Oberthür-Schule statt, beginnend mit meinem persönlichen und absoluten Hafensommer-Highlight Panzerballett. Wer Zeit und Geld hat, der sollte sich das Mittagessen schenken und um 13.00 Uhr lieber dort das Konzert anhören. Brilliant!

Kurz und kratzig

Gestern Abend war es im Vergleich zu den vorherigen Tagen fast angenehm mild draußen. Da war ich dann doch ein bisschen enttäuscht, als ich kurz vor acht auf dem Oberen Markt eintraf — keine Spur von der Bavarian Open Word. Der Zündfunk wollte wohl auf Nummer sicher gehen und hat die Lesung in den Max Dauthendey-Saal im Falkenhaus verlegt.

Durch gewisse Ich-warte-auf-meine-Frau- und Rauchaktionen kam ich just zu Beginn der Lesung oben im Saal an. Was heißt im Saal? Vor dem Saal. Denn im Saal war es absolut voll. So konnte ich der ersten drei Lesungen nur durch den Türstock verfolgen.

Die Lesungen. Besser: die Lesungchen. Denn die Beträge der drei Würzburger Autoren waren doch recht kurz. Sonja Weichands Kurzgedichte waren wirklich schön und sprachen mich an. Aber sie waren zu schnell vorbei. Dann las Jan-Phillip Dietl sein sehr witzige Kurzgeschichte über seinen verhassten(?) WG-Genossen Bernie. Soweit verlief der Abend zwar etwas schnell, aber doch sehr schön, nachdenklich und unterhaltsam.
Dann kam Hannah Gottschalk zum Lesen. Vielleicht liegt es am Altersunterschied von 15 Jahren. Vielleicht an einer Drüsenunterfunktion in meinem lyrischen Zentrum. Aber für mich klangen ihre Texte wie Einträge aus Poesiealben, die sich 13-jährige Mädchen kichernd unter der Bettdecke vorlesen. Gut, laut den Zündfunk-Seiten produziert Frau Gottschalk auch Kindergeschichten. Aber das Publikum der Bavarian Open Word hat im Durchschnitt die Pubertät schon lange hinter sich gelassen. Naja, nach gut 2 Minuten war der Spuk eh vorbei.

Darauf kam der Auftritt von Knarf Rellöm X, der netterweise erst mal dafür sorgte, dass die vor dem Saal stehenden Leute sich doch noch reinquetschen konnten. Etwas erleichtert wurde die Aktion dadurch, dass schon einige die Veranstaltung verlassen wollten. Ich vermute gar nicht wegen Missfallens, ich tippe da eher auf die trotz gekippter Fenster schlechte Luft im Raum.
Knarf ist schon ein skurriler Zeitgenosse. Da saß er mit seiner Sternensonnenbrille am Schlagzeug und unterhielt sich über ein schräg verzerrtes und verfremdetes Mikrofon mit der Moderatorin. Diese Verfremdungseffekt setzte er den Abend über gern ein — uns die kratzten über meine Nerven wie Fingernägel über eine Schiefertafel. Eigentlich fand ich Knarf Rellöm X gar nicht mal schlecht, auch seine Texte nicht, die er zwischen und mit kleinen Schlagzeugeinlagen spielte. Aber akustisch hielt ich es nach einer halben Stunde nicht mehr aus — mein Problem! 😉

Draußen auf der Straße trafen wir noch zwei liebe Freunde und mit diesen dann weitere Open Word-Flüchtlinge in der Weinstube Popp. Der Kreis schloss sich wieder! 😀

Es war keine schlechter Abend, aber in letztem Jahr fand ich die Bavarian Open Word besser. Sicher wäre gestern eine Open-Air-Lesung — wie eigentlich geplant — eine gute Idee gewesen. Und auch kam mir die Lesungen zu kurz, was aber wohl vor allem an den Autoren liegt. Wenn der Trend zu kurzen Texten geht, vielleicht sollte man im nächsten Jahr einfach zwei oder drei Autoren mehr lesen lassen, da gibt es in Würzburg doch bestimmt noch ein paar.

Egal! Ich hoffe auf jeden Fall auf eine Wiederkehr der Bavarian Open Word im nächsten Jahr

Alle Lesungen gibt es auf der Bavarian Open Word-Seite als mp3 zum herunterladen. Weitere Berichte bei Anhaa und MatzeLoCal.

20 Jahre Cairo

Tapfere Cairo-Fans, tapfere

Was für ein ekelhaftes Wetter für eine Geburtstagsparty. Es hätte ein Abend voller Freude im Cairo werden sollen — und das wurde es auch.

Er begann mit einer Liveübertragung des Zündfunk aus dem Cairo. Stede durfte auf dem Sofa herumlümmeln und ein wenig plauschen.
20 Jahre Cairo

Trotz Nässe und Kälte fand dann das Konzert der Mediengruppe Telekommander im Innenhof statt. Das Publikum hat getobt, der Regen auch.
20 Jahre Cairo

Nach dem Konzert hat noch DJ Björnstar auf der Zündfunkparty im Cairoturm aufgelegt. Bei einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 760%. Die Linse der Digitalkamera war ständig beschlagen.
20 Jahre Cairo

Zwei Dinge wäre noch zu sagen. Zum einen habe ich gestern ein Steak im Brötchen gekauft und gegessen. Und ob es am Heuschnupfen lag, am vielen Ketchup oder einfach am Heißhunger — ich hatte gar nicht geschmeckt, dass es ein Sojasteak war! Unglaublich!

Und zum anderen — Alles Gute zum Geburtstag, Cairo! 😀

Bilder sind im Flickr-Set.