Mit Barney durch Eurasien

Wie erwartet habe ich etwas wirr geträumt, aber das ist am Filmwochenende normal. Puls ist normal, Pupillen noch etwas erweitert, Blutdruck bei geschätzten 120/80, Hinterteilmusklulatur ist unverkrampft und locker. Die physischen Voraussetzungen für das Filmwochenende sind also gegeben.
Um 14 Uhr ging es heute auch schon munter weiter, und zwar mit dem Film “Welcome to the real world” von Barney Broomfield. Es ist ein Dokumentarfilm um eine Motorradreise von Kalkutta nach London, aber auch gleichzeitig ein Dokumentarfilm über das Drehen von Dokumentarfilmen. Wahnsinnig trocken und witzig von Barney selbst kommentiert (auf Englisch, ohne Untertitel) und auch mit Sequenzen, in denen er sich mit seinem Vater, dem bekannten Dokumentarfilmer Nick Broomfield, berät. Eine witzig, chaotische Reise durch den eurasischen Kontinent und durch persönlichen und organisatoischen Verzweiflungen des Dokuemntarfilmens. Der Film läuft am Sonntag um 15.15 Uhr nochmal im CinemaxX, wer der englischen Sprache einigermaßen mächtig ist, sollte da unbedingt reingehen.

Und schon tickt die Uhr unbarmherzig weiter. Ich will mir noch “Georgi and his butterflies” anschauen, dann in den Kurzfilmblock II gehen und den Rest des Abends im Cairo verbringen. Dort läuft um 21 Uhr das Film-Konzert-Projekt “Sperrstunde” und danach ist dort die Film-Party. Und vielleicht geht es auch noch mal auf’s Boot zum Midlife-Club.

ralf

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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2 Antworten

  1. Shania sagt:

    Mit Barney durch Eurasien ?! Ich bin grad mit einem Schaaf durch s WWM gehupft … 🙂
    LG

  1. 24. Januar 2010

    […] Ein Pro­blem ist immer die Film­aus­wahl, man hat schließ­lich mehr als 50 Filme zur Aus­wahl. Bei gro­ßen Hollywood-Produktionen wird man Monate vor­her schon mit Trai­lern, Inter­views und Medi­en­be­rich­ten zuge­schis­sen, dass man die Hand­lung schon vor­her so gut kennt, dass es sich den Film eigent­lich kaum anschauen muss. Bei den Fil­men des Film­wo­chen­en­des ist das eher sel­ten der Fall. Man muss sich also an Hand der Beschrei­bun­gen im Pro­gramm­heft oder auf der Web­site ein Bild machen und ein­schät­zen, ob einem der Film tau­gen könnte oder nicht. Das ist natür­lich Risi­ko­be­reit­schaft gefragt. Aber Filme kön­nen auch im posi­ti­ven Sinne völ­lig sein, als man ver­mu­ten würde, so kann sich ein Doku­men­tar­film schon mal als fast schon eine wirk­lich wit­zige Komö­die ent­pup­pen. […]

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